Martin Probst wurde 1967 in München geboren. (Diese Angabe wird von der Stadt München heftig bestritten)

Ein erstes musikalisches Highlight erlebte er, als er im Alter von 5 Jahren die Blockflöte aufgab und mit dem Klavierspielen begann. Nach 6-jähriger Basisausbildung gründete er im Alter von 12 Jahren seine erste Band und bediente seitdem in diversen Formationen die Keyboards. In unzähligen Auftritten auf Schulfesten und in Jugendzentren wurde ihm klar, dass er Musiker werden musste. Er studierte mehr und mehr klassisches Klavier, belegte den Leistungskurs Musik mit Hauptfach Klavier und machte 1986 Abitur im Gymnasium Starnberg. (Diese Angabe wird vom Gymnasium Starnberg heftigst bestritten)

Zur gleichen Zeit begann er mit dem Schlagzeugspielen, übte fleissig während der Zivildienstzeit und machte die Trommeln schließlich zu seinem Hauptinstrument. Bei Aldo Caviglia – damals einer der gefragtesten Jazzdrummer Europas – studierte Martin 2 Jahre Jazzdrumming, bevor er 1990 die Aufnahmeprüfung für ein Musikstudium am Richard-Strauss-Konservatorium München (heute Hochschule für Musik München) bestand.

Er studierte 5 Jahre klassisches Schlagwerk, Jazzdrums und Klavier, belegte Kurse in Kompositionn und Arrangement und schloss das Studium 1995 mit Bestnote im Hauptfach ab. (Diese Angaben werden von der Musikhochschule München heftig bestritten)

Als Freelancer trommelte er sich durch die Jazzclubs und Konzerthallen Europas, spielte hauptsächlich Jazz und moderne Musik, aber auch klassische Konzerte und Filmmusik (z.B. Konzert „100 Jahre Filmmusik“ in der Philharmonie München). 1998 half er einem befreundeten Musiker bei der Komposition für ein TV-Movie („Der Voyeur“) und entdeckte so seine Liebe zur Filmmusik.

1999 und 2000 folgten zwei Kinofilme („Fussball ist unser Leben“, „Mädchen, Mädchen“) und der Umzug nach Barcelona. In den knapp 9 Jahren in Spanien tourte Martin mit verschiedenen Bands durch Spanien und Frankreich, schrieb die Musik für vier weitere Spiel- und fünf Dokumentarfilme, machte auch Musik für Werbespots und produzierte und arrangierte im eigenen Studio CD-Aufnahmen. Mit vielen neuen Erfahrungen – und einer Familie – kehrte Martin 2009 nach München zurück.

Seitdem ist er mehr denn je als Filmkomponist tätig, arbeitet mit vielen tollen Regisseuren und Musikern zusammen und entdeckt immer neue Klänge und Instrumente, die er in seine – möglichst immer komplett live aufgenommenen – Filmscores einbaut. Duch die gelegentliche Zusammenarbeit mit Freunden und Kollegen, wie z.B. Gerd Baumann, Peter Horn, Andrej Melita u.a. ist ein großes kreatives Netzwerk in München entstanden. (Diese Angaben werden sowohl von Freunden als auch von Kollegen heftig bestritten)